Artikel 6
Der gefallene Mensch
Trotz der herrlichen Segnungen des Paradieses waren die ersten Menschen nicht bereit, Gott zu danken und zur Ehre ihres Schöpfers zu leben. Stattdessen folgten sie lieber der Verführung Satans und brachen Gottes heiliges Gebot1. Dies ließ Gott gemäß Seines ewigen Ratschlusses zustande kommen, um zum Ruhme Seines Namens heilsgeschichtlich noch viel Besseres zu schaffen2.
Dennoch voll verantwortlich für den Einbruch der Sünde verlor der Mensch die wesentlichsten Elemente seiner Gottesebenbildlichkeit3, sodass er nicht mehr rein, heilig, unschuldig und gerecht war und deshalb bis heute unter Gottes Zorn, ewigem Tod und Verdammnis steht4.
Denn von Adam her, der Quelle seiner Nachkommenschaft, ist die gesamte Menschheit durch die Sünde verdorben5 und somit ebenfalls schuldig vor Gott6. Durch diese Verdorbenheit seiner Natur ist jeder Mensch geistlich so tot7, dass er das göttlich Gute hasst und alles Böse liebt8, wodurch er tagtäglich Gottes Gesetz übertritt und allem Elend unterworfen ist.
Bibelstellen
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1. Mose 3,13+17; 2. Korinther 11,3 ↩
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Römer 11,32-36; 2. Samuel 24,1; 16,10 ↩
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Römer 3,12+23; 7,18; Epheser 4,24; Kolosser 3,10 ↩
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Johannes 3,36; 2. Petrus 3,7 ↩
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Römer 5,12+19; 1. Korinther 15,20-22; Psalm 51,7; Hiob 14,4 ↩
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Römer 3,19 ↩
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Epheser 2,1-3+5; Kolosser 2,13 ↩
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Matthäus 7,17-18; Römer 3,10-12; 7,18; 8,7; 1. Korinther 2,14 ↩