Artikel 20
Das heilige Abendmahl
Unser Herr Jesus setzte in der Nacht, in der Er verraten wurde, als Zeichen des Neuen Bundes1 die heilige Feier des Abendmahles ein2, die Seine Gemeinde solange wiederkehrend halten soll, bis Er kommt3. Sie ist ein Akt der Anbetung zur Erinnerung an Christi sühnendes Leiden und Sterben4 und zugleich eine Verkündigung der Heilstat Christi5. Brot und Kelch6 beim Abendmahl sind ein Zeichen (nicht jedoch die Realpräsenz) des gebrochenen Leibes und des vergossenen Blutes Christi. Indem die Gläubigen essen und trinken, wird ihnen vergewissert, dass Christus gegenwärtig ist und sie an Ihm und den Wohltaten Seiner Erlösung ewig Anteil haben7. Deshalb ist das Abendmahl auch Ausdruck innigster Gemeinschaft zwischen Christus und Seiner Gemeinde8 und allen wahren Gläubigen untereinander9. Damit uns das Mahl des Herrn nicht zum Gericht, sondern zur Förderung des geistlichen Wachstums gereicht, sollen wir uns selber prüfen, ob wir nur äußerlich essen und trinken oder ob wir Christus auch von ganzem Herzen durch den Glauben in uns aufnehmen10.